Utopisches Erinnern am Eva-Mamlok Platz

Wetek gGmbH

Mit dem Projekt „Utopisches Erinnern“ wird die Umbenennung des Blücherplatzes in Eva-Mamlok-Platz zum Ausgangspunkt für eine partizipative Erinnerungskultur. Jugendliche setzen sich kreativ und forschend mit jüdischem Widerstand, Erinnerung im Stadtraum und der Frage auseinander, wie Geschichte heute erzählt und sichtbar gemacht werden kann.

Ausgehend von der Geschichte Eva Mamloks und anderer junger jüdischer Frauen im Berlin der 1930er Jahre untersuchen Jugendliche Formen von Widerstand, Ausgrenzung und Erinnerung im öffentlichen Raum rund um das Hallesche Tor und darüber hinaus. 

Sie entwickeln eigene Fragestellungen, vergleichen historische und heutige Lebensrealitäten und setzen sich mit marginalisierten Perspektiven der Erinnerungskultur auseinander. Im Mittelpunkt steht ein partizipativer Ansatz: Die Teilnehmenden gestalten Inhalte, Medien und Präsentationen eigenständig und übersetzen historische Themen in ihre eigene Lebenswelt. In Workshops zu Podcast, Zeichnung, KI und Social Media entstehen kreative Formate, die Geschichte neu hörbar, sichtbar und diskutierbar machen. 

So verbindet das Projekt historische Bildungsarbeit mit künstlerischer Praxis und zeitgemäßen Formen demokratischer Erinnerungskultur.

Mehr zum Projekt unter dem Link.