Eine Podiumsdiskussion mit
Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
Martin Bock, Vorstandsreferent der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitee
Moderation: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro University Berlin
Ende 2024 betrug die Gesamtsumme der seit Kriegsende durch Westdeutschland beziehungsweise von 1990 an durch ganz Deutschland geleisteten individuellen Wiedergutmachungsleistungen über 85 Milliarden Euro. Allerdings erhielt nur ein kleiner Teil der insgesamt rund 20 Millionen Opfer überhaupt Geld.
Doch „Wiedergutmachung“ bedeutet im Wortsinn, etwas wieder gut zu machen, und geht somit über eine bloß materielle Leistung hinaus, weil es eine starke moralische Komponente enthält: das Anerkennen des begangenen Verbrechens und den Versuch, dieses ungeschehen zu machen.
Wie bedeutet Wiedergutmachung und wie kann gelingen? Darüber diskutieren Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung schließt an die interaktive Erinnerungswerkstatt „Wiedergutmachung im Fokus – Lernen aus Zeitzeugenperspektiven“ an, die am gleichen Tag stattfindet.
Die Veranstaltung wird gefördert von der VHV Stiftung.