Die 2002 gegründete Bürgerstiftung Schleswig-Holstein fördert Einrichtungen und Projekte, die sich dem Opfergedenken, der Aufklärung und Erforschung des Nationalsozialismus widmen. Auf der Website gibt es eine vollständige Übersicht aller Gedenkstätten und Erinnerungsorte zu den Opfern der NS-Verbrechen. Darüber hinaus enthält die Stiftungs-Website Informationen über die Stiftung, ihrer Fördermöglichkeiten, des von ihr vermittelten Netzwerkes und Veranstaltungen. Einige neue Projekte werden besonders bekannt gemacht.
Im Bundesland Thüringen sind die beiden Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in einer Gedenkstätte vereint. Abgesehen vom Speziallager in Buchenwald zwischen 1945 und 1950 behandelt die Stiftung die Lager des NS-Verbrechenssystems. Entsprechend bietet die Website vertiefende Angebote zur Geschichte und den aktuellen Angeboten an Ausstellungen, Sammlungen und der Forschung zu den Lagern als auch Bildungsangebote. Im übergreifenden Bereich der Website zur Gedenkstättenstiftung werden deren Grundlagen sowie aktuelle Meldungen, Projekte und Veranstaltungstermine dargestellt. Auf der Startseite werden besondere Projekte und Termine hervorgehoben.
In der Stiftung Bayerische Gedenkstätten sind die KZ-Gedenkstätten Dachau und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zusammengeschlossen. Auf der Website finden sich über die umfangreichen Informationen zu Dachau und Flossenbürg hinaus eine Übersicht über KZ-Außenlager und -Friedhöfe. Beschreibungen der Stiftungsaufgaben und -organisation sowie Veranstaltungshinweise und Servicehinweise vervollständigen die Übersicht.
In der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sind sechs Gedenkstätten in Brandenburg zusammengefasst: Sachsenhausen, Ravensbrück, Belower Wald, Opfer der Euthanasie-Morde und Zuchthaus in Brandenburg sowie Leistikowstraße Potsdam. Auf der Website finden sich zu jedem Ort ausführliche Beschreibungen. Unterschiedliche Perioden von Staatsverbrechen werden unter dem Stiftungsdach bearbeitet: Institutionen zur NS-Verfolgungsgeschichte 1933-1945 in Below, Brandenburg, Ravensbrück und Sachsenhausen als auch zum NKWD-Lager in Sachsenhausen 1945-1950, dem sowjetischen Militäruntersuchungsgefängnis 1945-1991 in Potsdam und zur DDR-Strafvollzug in Brandenburg. Zu den Angeboten auf der Website, die von der Geschäftsstelle in Oranienburg verantwortet wird, zählen zudem eine Beschreibung der Stiftung, Veranstaltungshinweise, Meldungen und Literaturhinweise sowie ein Überblick über das Ausstellungsprojekt „Bruchstücke ´45“.
Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten hat ihren Dienstsitz in Celle. Sieist zuständig für die Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel. Ebenso zählt die Förderung nichtstaatlicher Gedenkstätten zu ihren Kernaufgaben. Die Gedenkstätte bietet einen vertiefenden Überblick über die Geschichte und Aktivitäten dieser beiden Gedenkstätten und übergreifender Stiftungsaktivitäten, so zur NS-Geschichte und Erinnerungskultur in Niedersachsen sowie dem Projekt „Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromanismus“. Ein umfangreicher Bereich der Website befasst sich mit der Gedenkstättenförderung in Niedersachsen. Hier wird die Erinnerungslandschaft ausgebreitet. Sie umfasst Gedenkstätten und -initiativen, Denkmale sowie Arbeitskreise. Ausführliche Informationen zu den finanziellen Fördermöglichkeiten sind ebenso vorhanden.
Zur Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt gehören die sieben Gedenkstätten: KZ Lichtenburg Prettin, NS-„Euthanasie“ Bernburg, KZ-Außenlager Langenstein-Zweiberge, Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, Strafanstalten in Halle und Magdeburg sowie die Grenzübergangsstätte Marienborn. Die Stiftungsaktivitäten umfassen die verschiedenen Verfolgungsperioden des NS-Regimes, der sowjetischen Besatzungszeit und der DDR-Diktatur. Die Stiftung mit der Geschäftsstelle in Magdeburg berät Initiativen im Bundesland, verleiht Ausstellungen, gibt Publikationen heraus und betreut das Projekt „Als Jüd:innen markiert und verfolgt“, was sich in den Informationen auf der Website widerspiegelt.
Die Stiftung sächsische Gedenkstätten gliedert sich in die Geschäfts- und Dokumentationsstelle in Dresden sowie die Gedenkstätten: Pirna-Sonnenstein, Ehrenhain Zeithain, Münchner Platz Dresden, Torgau und Bautzen. Die historischen Verfolgungsperioden zur NS-Zeit und der DDR werden bearbeitet. Auf der Website werden zu den einzelnen Gedenkstätten und der Geschäftsstelle sowie den Grundlagen und dem Aufbau der Stiftung weiterführende Informationen bereitgestellt. Darüber hinaus sind Angaben zu Fördermöglichkeiten, Bildungsangeboten und Recherchemöglichkeiten, Veranstaltungen, Ausstellungen sowie Publikationen abrufbar.