Aktuelles

20. April 2021

Weiterleben nach dem Überleben: Gedenken zum 76. Jahrestag der Befreiung des KZ Flossenbürg

Das letzte Aprilwochenende hat Flossenbürg bereits etliche Male für kurze Zeit zum internationalsten Ort Bayerns gemacht. Hunderte Menschen aus über 20 Nationen gedenken um den 23. April herum in der KZ-Gedenkstätte derjenigen, für die an diesem Tag 1945 der nationalsozialistische Terror ein Ende hatte, und derjenigen, die zuvor das Lager nicht überlebt haben.

Onetz
20. April 2021

Als Zweijähriger im Konzentrationslager

Als zweijähriger Junge wurde der dänische Jude Ib Katznelson mit seiner Mutter ins KZ Ravensbrück verschleppt. Die Gestapo hatte die Familie verhaftet, als sie versuchte, aus ihrer von den Hitlerfaschisten besetzten Heimat nach Schweden zu fliehen. Von Ravensbrück sollte Katznelson ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert werden. Doch zwei Tschechinnen schmuggelten ihn aus dem Krankenrevier heraus und brachten ihn in die Baracke seiner Mutter. »Ihnen verdanke ich mein Leben«, sagt Katznelson, der inzwischen 80 Jahre alt ist und in Kopenhagen lebt, wo er auch geboren wurde.

neues deutschland
20. April 2021

Erinnerung an KZ-Gefangene im Mühldorfer Hart trotz Corona

Mit einer kleinen Feier soll am 28. April an die Opfer des KZ-Außenlagers im Mühldorfer Hart erinnert werden. Dabei planen Schüler aus Waldkraiburg eine besondere Aktion

innsalzach.de
20. April 2021

Warum in Offenburg kaum etwas an Opfer vom April 1945 erinnert

Wer in Offenburg der Opfer des Massakers im KZ-Außenlager vom 12. April 1945 gedenken möchte, der findet nirgends in der Stadt einen öffentlichen Hinweis oder Wegweiser; er wird auch nicht in einer städtischen Broschüre oder auf der Homepage der Stadt im Bereich von Kultur oder Pädagogik fündig, ja, nicht einmal im Abschnitt zur Geschichte der Stadt im Nationalsozialismus wird ein Hinweis auf das einstige KZ-Außenlager von Natzweiler gegeben.

baden online
20. April 2021

Gedenken an Todesmarsch von KZ-Häftlingen im Belower Wald

Im Belower Wald (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist an den Todesmarsch der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee erinnert worden.

Zeit Online
20. April 2021

Auf den Spuren eines NS-Kriegsverbrechers, der weitgehend unbehelligt in Freiburg weiterlebte

Der ehemaliger KZ-Kommandant Eugen Büttner hat in meiner Heimatgemeinde ein Massengrab hinterlassen. Er wurde zwar verhört, ihm wurde in Deutschland aber nie der Prozess gemacht.

Badische Zeitung
20. April 2021

Zukunft braucht Versöhnung

Das Projekt „Nach der Diktatur“ an der Universität Würzburg untersucht die Aufarbeitung von Verbrechen von totalitären Regimen im internationalen Vergleich.

Die Tagesspost
20. April 2021

Gewollte Lücken im Bücherregal

Eine Ausstellung zeigt, wie Sachsens Landes- und Universitätsbibliothek nach NS-Raubgut forscht.

neues deutschland
20. April 2021

Schweigen im Städtle

Malerisch liegt das Schwarzwaldstädtchen Waldkirch im landschaftlich reizvollen Elztal. Schwer vorstellbar, dass die Mauern der südbadischen Kreisstadt, keine 20 Kilometer von Freiburg entfernt, einst einen der furchtbarsten Mörder des Naziregimes beherbergt haben. Karl Jäger, in lokalen Berichten als »feinsinniger und kultivierter Musiker« beschrieben, hat als Führer eines Einsatzkommandos Litauen »judenfrei« gemacht.

junge Welt
20. April 2021

Jeden Tag drei antisemitische Vorfälle in Berlin

Mehr Hetze, mehr Verschwörungstheorien – in der Pandemie breitet sich Judenhass weiter aus. Die Recherchestelle Antisemitismus (RIAS) ist besorgt.

Der Tagesspiegel
19. April 2021

Gedenkfeiern der Befreiung der Konzentrationslager

Mit Reden und Kranzniederlegungen haben Überlebende, Angehörige von NS-Opfern und Politiker an die Befreiung der NS-Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück erinnert.

Zeit Online
19. April 2021

»Wir verneigen uns vor ihnen. Und wir schämen uns für die Verbrechen«

Zur dauerhaften Verteidigung fundamentaler Werte wie Menschenwürde und Toleranz haben Spitzenpolitiker bei den Erinnerungsveranstaltungen zum 76. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen aufgerufen.

Jüdische Allgemeine
19. April 2021

Gedenken an Opfer des NS-Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar

Das KZ auf dem Ettersberg bei Weimar war am 11. April 1945 mit Hilfe von US-Streitkräften befreit worden. Es war 1937 von den Nationalsozialisten errichtet worden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Buchenwald das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden. Etwa 56.000 Menschen wurden dort ermordet oder starben wegen Hunger und Krankheiten oder an den Folgen von Zwangsarbeit.

MDR.de
19. April 2021

Hafencity: Streit über NS-Gedenkstätte am Hannoverschen Bahnhof

Dort soll an Deportationen erinnert werden. Ein Unternehmen mit NS-Vergangenheit will in das gleiche Gebäude ziehen.

NDR
19. April 2021

Gedenkstätte zeigt Ausstellung hinterm Fenster

Das grauenhafte Schicksal vieler Männer aus dem niederländischen Dorf Putten nimmt die Gedenkstätte zum Anlass für die Ausstellung mit Bleistiftzeichnungen und Aquarellen: „Mannen uit Putten in Sandbostel, 1945“. Sie ist bis zum 8. Mai am „Haus Altenberg“ zu sehen. Und zwar jederzeit für jedermann zugänglich.

Nord24
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Bundesweites Gedenkstättenseminar verschoben auf 29. Juni bis 2. Juli 2022

Das diesjährige bundesweite Gedenkstättenseminar wird auf den 29. Juni bis 2. Juli 2022 verschoben.

Verband der Gedenkstätten in Deutschland gegründet

Der neue Verband versteht sich als Interessenvertretung gegenüber Politik, Medien und Wirtschaft und will sich um die Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung bemühen.

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