Aktuelles

20. Juli 2018

„Warum erinnerst Du?“ Projekt der KZ-Gedenkstätte Moringen

In der KZ-Gedenkstätte Moringen ist das Thema Erinnerungskultur täglich präsent. Dazu gehört auch die Frage, wie Zeitgeschichte erfahrbar gemacht werden kann und welche Motive auch heute noch eine Rolle spielen. Gründe, weshalb wir uns weiterhin an die Verbrechen des NS-Regimes erinnern sollten, werden in einem Blog gesammelt, der im vergangenen Jahr an den Start ging. 50 Statements sind bereits eingegangen und auch auf der Internetseite der KZ-Gedenkstätte veröffentlicht. In unserer Sendung „1 Stunde -1 Thema“ stellen wir Ihnen heute das Projekt zur Erinnerungskultur vor: „Warum erinnerst Du?“ Tina Fibiger hat mit Dietmar Sedlaczek, dem Leiter der KZ-Gedenkstätte Moringen, über die Resonanz auf den Blog und die aktuellen Projekte zur historischen Spurensuche gesprochen. 

StadtRadio Göttingen 107, eins
20. Juli 2018

US-Botschafter besucht KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 9. April 1945 werden im Konzentrationslager Flossenbürg Mitwisser des Attentats auf Adolf Hitler ermordet - darunter Dietrich Bonhoeffer. Zum Gedenken an den Theologen kam US-Botschafter Richard A. Grenell nach Flossenbürg. 

Onetz
20. Juli 2018

Das eingeschränkte Holocaust-Gedenken

Die Bundesregierung will sich nicht an der Finanzierung von Erinnerungsstätten des Massenmords in Ostpolen beteiligen. 

neues deutschland
20. Juli 2018

Gedenken an Widerstand des 20. Juli 1944 in Berlin

Am 74. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wird in Berlin an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. Vertreter aus Politik und Gesellschaft versammeln sich im Ehrenhof des Bendlerblocks zu einer Gedenkveranstaltung. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hält ein Grußwort, Außenminister Heiko Maas (SPD) eine Ansprache. 

Welt
20. Juli 2018

Arbeits- und Konzentrationslager: Wie prägen Zeitzeugen die Erinnerungskultur?

Ehemalige Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslager sind politisch umstrittene Erinnerungsorte. Gefördert vom Bundesforschungsministerium untersuchen Forschende, wie Zeitzeugeninterviews die Erinnerungskultur der Gedenkstätten prägen. 

Bundesministerium für Bildung und Forschung
20. Juli 2018

„Nationale Alleingänge gefährden das friedliche Europa“

Zum Jahrestag des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wenden sich 400 Nachfahren der Widerständler im Tagesspiegel an die Öffentlichkeit: mit einem Plädoyer für ein geeintes Europa. 

Potsdamer Neueste Nachrichten
20. Juli 2018

So dachte der Jüngste der Verschwörer vom 20. Juli

Friedrich Karl Klausing war 24 Jahre alt, als er vor den Volksgerichtshof treten musste. Er gehörte als Adjutant Stauffenbergs zum engeren Kreis des Widerstandes. Jetzt sind Privatbriefe aufgetaucht. 

Welt
20. Juli 2018

Nazi-Vorwurf: Streit um Straßennamen in Dransfeld

In Dransfeld wird mit der Heinrich-Sohnrey-Straße immer noch der umstrittene Sozialreformer geehrt. Dabei stand der Lehrer dem Nationalsozialismus nahe. Nun formiert sich Protest. 

Hessische Niedersächsische Allgemeine
20. Juli 2018

Studie: Antisemitismus im Internet wächst dramatisch

Das Fazit der gerade veröffentlichten Studie "Antisemitismus 2.0" ist niederschmetternd. Die Untersuchung ist aber auch deswegen so frappierend, weil man gar nicht mehr einschätzen kann, welches ihrer Ergebnisse nun am heftigsten frappiert und vor den Kopf stößt: Ist es die ungeheure Zahl an verbalen Übergriffen, die in Deutschland täglich als sogenannte "Kommentare" in die Nutzerforen schwemmen? Ist es deren dramatisches Anwachsen in den letzten Jahren, ein Anwachsen, das offen schäumenden Hass offenbar zur rhetorisch akzeptierten Umgangsform hat werden lassen? Ist es die schamlose, ungefilterte Ausgesprochenheit dieser Äußerungen? Oder ist es doch deren einfach nur noch deprimierende Folgenlosigkeit? Diese von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vier Jahre lang geförderte Langzeitstudie zur Netzunkultur des Judenhasses legt tatsächlich so viele traurige Details in ihren Ergebnissen offen, dass man nicht mehr umhin kommt, von einem ubiquitären und anscheinend inzwischen gesellschaftlich breit tolerierten Alltagsantisemitismus in den deutschsprachigen Sozialen Medien zu sprechen. Ein Extremismus dazu mit stark wachsender Tendenz. 

Süddeutsche Zeitung
20. Juli 2018

Zeichen gegen Antisemitismus

Bonner solidarisieren sich mit jüdischem Professor. Er war von einem Angreifer und von Polizisten attackiert worden. 

Süddeutsche Zeitung
20. Juli 2018

Kommentar: Der neue Antisemitismus

Vor einigen Wochen fand in Frankfurt eine Diskussionsrunde zum Thema Antisemitismus statt. Die Referenten warnten zunächst in bewährter Manier vor dem Nazi-Denken, das in der Tat bis heute immer noch die meisten Strafverfahren wegen Antisemitismus nach sich zieht. Es dauerte eine Stunde, ehe Bassam Tibi eingriff und auf ein ganz neues Phänomen hinwies, das immer gefährlicher wird: den neuen Antisemitismus, der sich im Gewande der Israel-Kritik verbirgt. Wer heute mit Kippa durch Städte wie Berlin und Offenbach läuft, muss sich kaum vor Tritten mit Springerstiefeln fürchten, aber umso mehr vor prügelnden arabisch- oder türkischstämmigen Jugendlichen, die sagen, dass „Zionisten“ und „Juden“ nichts in Deutschland zu suchen hätten. 

Frankfurter Neue Presse
20. Juli 2018

Hauptsache Hass

Islamisten und Rechtsextreme sind zwei Seiten einer Medaille, sie spielten einander in die Hände, sagt die Terrorismusforscherin Julia Ebner. Beide wollten demokratische Gesellschaften destabilisieren und seien schon weit gekommen. Gibt es Gegenmittel? 

Deutschlandfunk
19. Juli 2018

Diskussion um Lift-Bau in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Ein Lift-Bau in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen ohne vorherige Debatte darüber sorgt nun erst recht für eine Diskussion. 

OÖ Nachrichten
19. Juli 2018

Neuer Betonturm inmitten der historischen Bausubstanz der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Schwerwiegende Eingriffe wie die Behinderung des Zugangs zu vielen Denkmälern, die gänzliche Sperrung der Todesstiege sowie die unsensible Errichtung eines Betonturmes inmitten der Gedenkstätte. 

Mauthausen Komitee Österreich
19. Juli 2018

«Hotel Silber» ab Dezember: Erinnerung an Nazi-Gräuel

Hier folterten und mordeten die Nazis. Hier organisierten sie Tausende Verschleppungen in Vernichtungslager. Ende des Jahres wird das «Hotel Silber» als Lernort eröffnet. 

Welt
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Fachtagung Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager Bestandsaufnahme, Perspektiven und Vernetzung

Weitere Informationen (pdf)

Call for Papers IC MEMO Annual Conference 2018 "Memory, Art, and Identity" Tel Aviv & Jerusalem, Israel, October 14-18, 2018

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GedenkstättenRundbrief Nr. 189

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