Aktuelles

19. März 2019

Explosion des Antisemitismus

Antisemitismus sei ein Lackmustest für unsere Gesellschaften, stellt Andreas Nachama fest. Wachsende Feindlichkeit gegen Juden bedeute weniger Freiheiten auch für andere Minderheiten. Er spitzt zu: „Wer ein Vorurteil hat, hat auch gerne noch ein drittes.“ Wer also glaube, Antisemitismus gehe nur andere was an, irre sich gewaltig.

Trailer-Ruhr
19. März 2019

Geschichtsbewusstsein: Wie sich heutige Deutsche die NS-Zeit schönlügen

Jeder Fünfte meint laut einer repräsentativen Umfrage, dass die eigenen Vorfahren im Dritten Reich Juden oder anderen Verfolgten geholfen hätten. In Wirklichkeit waren es viel weniger. Auch bei den Tätern liegen die Deutschen klar daneben.

welt.de
19. März 2019

Ede und Unku - die wahre Geschichte

In der DDR war "Ede und Unku" Schullektüre. Jetzt haben ein Berliner Musiker und eine Münchener Autorin die wahre Geschichte Unkus erforscht und neu erzählt. Ein Blick in den Abgrund von Rassenwahn und Vorurteilen.

FreiePresse.de
19. März 2019

Zweiter Weltkrieg: Die letzte Okkupation

Vor 75 Jahren marschierte die Wehrmacht in Ungarn ein und besetzte nach Italien ein weiteres verbündetes Land. Die Kollaborationsbereitschaft in der herrschenden Klasse kam den Nazis entgegen

junge Welt
19. März 2019

Neues Buch über NS-Vokabeln: Wann wir wie die Nazis sprechen

Matthias Heine im Gespräch mit Dieter Kassel
Die Nationalsozialisten haben etliche Begriffe geprägt – und manche davon werden bis heute benutzt. Der Historiker und Linguist Matthias Heine erklärt in seinem Buch „Verbrannte Wörter“, wann und wie sie verwendet werden.

Deutschlandfunk Kultur
19. März 2019

Antisemitismus in Bayern: Beten unter Polizeischutz

Polizisten bewachen den Shabbat-Gottesdienst in der Synagoge von Beth Shalom in München. Dieser Schutz ist leider bitter nötig. Die Hoffnung auf Normalität haben die Mitglieder der 13 jüdischen Gemeinden in Bayern aufgegeben.

Deuschlandfunk Kultur
19. März 2019

Kirchheim: Argentinierin sucht Spuren ihrer Familie

Nadia Vollweiler macht eine Stippvisite in der Heimatstadt ihres Großvaters Fritz, der Ende der 1930er-Jahre dem Holocaust entkam.

Der Teckbote
19. März 2019

Attentat in Neuseeland – Warum rechte Gewalt keine psychische Krankheit ist

Nach dem Terroranschlag in Christchurch suchen Experten Gründe, warum ein Mensch zu solch einer Tat fähig ist. Der deutsche Politikwissenschaftler Hajo Funke warnt davor, rechtsextreme Überzeugungstäter zu pathologisieren.

watson
19. März 2019

Vernetzung von Rechtsradikalen und Neonazis: „Wir haben feste rechtsextreme Strukturen“

Das Risiko für rechten Terror sei permanent sehr groß, sagt Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, im Dlf. Nicht nur seien Rechtsradikale gut miteinander vernetzt – ihre Kernthemen, wie etwa antimuslimischer Rassismus, stünden auch sehr hoch auf der öffentlichen Agenda.

Deuschlandfunk
19. März 2019

Antisemitismus-Prävention: Diskriminierung schon auf dem Schulhof stoppen

Wo ist die Grenze zwischen Kritik an israelischer Politik und Ressentiments gegen Juden? Darüber soll an hessischen Schulen im Projekt „Antisemitis- was?“ aufgeklärt werden. Das Land reagiert damit auf die Zunahme antisemitischer Vorfälle. Auch wenn die Inhalte spielerisch vermittelt werden – für die jüdische Community ist die Lage ernst.

Deuschlandfunk
18. März 2019

Susi will leben: Wie eine Berliner Familie die NS-Zeit im Versteck überstand

Eine begehbare Graphic Novel in der Villa Oppenheim in Charlottenburg erzählt die Geschichte von Susi und ihren Eltern, die als verfolgte Juden untertauchten.

Der Tagesspiegel
18. März 2019

"Wie war es im Konzentrationslager?" - Konstanzer Schüler helfen dabei, dass in Zukunft das Hologramm einer Überlebenden auf diese und viele andere Fragen antworten kann

Nicht mehr lange, und die letzten Zeitzeugen des Holocaust werden gestorben sein. Die Shoa Foundation arbeitet daran, sie und ihre Erinnerungen als Hologramme virtuell lebendig zu halten. Konstanzer Schüler sind an diesem futuristischen Projekt beteiligt. Wir haben sie gefragt, warum, und erklären die Technik dahinter.

Südkurier
18. März 2019

Ein Filmprojekt des Leipzig Korrektiv: Über die Begegnung von Flüchtlingen mit dem Holocaust

Zu Besuch bei wegweisenden Initiativen

Leipziger Internet Zeitung
18. März 2019

Ziel KZ Dachau: Zeitzeuge berichtet, wie er sich aus Hitlers "Geisterzug" befreite

Im Sommer 1944 schickten die deutschen Besatzungsbehörden einen Zug mit 700 Gefangenen quer durch Frankreich. Sein Ziel: das KZ Dachau. Dem Italiener Francesco Nitti gelang die Flucht. Sein Bericht über die zweimonatige Irrfahrt erschien das erste Mal auf Deutsch.

FOCUS Online
18. März 2019

Marsch zum Gedenken an Holocaust-Opfer in Thessaloniki

Rund 2.000 Menschen haben mit einem Schweigemarsch in Thessaloniki der ersten Deportation von Juden und Jüdinnen aus der Gemeinde der zweitgrößten griechischen Stadt ins Vernichtungslager Auschwitz während des Zweiten Weltkriegs gedacht.

news.ORF
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65. Bundesweites Gedenkstättenseminar: Herausforderungen des Digitalen für Gedenkstätten und Dokumentationszentren

Das Seminar wird vom 27.-29. Juni 2019 in Bad Arolsen stattfinden. Veranstaltende sind die Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution (bisher: International Tracing Service), die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stiftung Topographie des Terrors. Programm und Anmeldeformular werden Ende März im nächsten GedenkstättenRundbrief und kurz vorher auf den Homepages der Mitveranstaltenden publiziert.

Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen in Deutschland rufen auf zur Verteidigung der Demokratie

Die 7. Bundesweite Konferenz hat vom 11-13. Dezember 2018 in Berlin stattgefunden. Sie dient der Vernetzung der Gedenkstätten für NS-Opfern auf allen Ebenen. Resolution (dt.)


Resolution (engl.)

GedenkstättenRundbrief Nr. 189

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